Ironman Zürich mit Beteiligung des Tri Uri

Zusammen mit mehr als 2‘000 Mitstreiterinnen und Mitstreitern, stand Roman Arnold am 28. Juli am Rand des Zürich Sees. Wegen den warmen Wassertemperaturen waren die sonst von den einen geliebten Neopren Anzüge nicht zugelassen. Roman hatte damit aber keine Probleme und ging „locker“ in den Startraum. Der leichte Regen am Morgen, sollte aber gemäss Wetterbericht schon bald, sonnig und sehr heissem Wetter Platz machen. Sicher nicht für alle optimale Bedingungen für 3.8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen Marathonlauf von 42.2 km.

Mit einer für seine Verhältnisse, mässigen Zeit von 1:18 entstieg er nach den 3.8 km dem Zürichsee in die Wechselzone zu seinem Rennrad. Bereits nach 3:58 Minuten war er umgezogen und konnte mit der Radstrecke von 180 km starten. Auf den ersten 33 km bis Feldbach drehte Roman mächtig auf und legte ein Brikett nach, er raste mit einer Geschwindigkeit von 38.3 km/h am See entlang. Bis zur ersten Passage auf der Forch war er guten Mutes und begrüsste die angereisten Fans freihändig, winkend auf der ansteigenden Stecke. Zusehends spürte aber auch er die zunehmende Hitze, trotzdem beendete er die Radstrecke in der hervorragenden Zeit von 5:06! Somit hatte er auf der Radstecke mehr als 380 Teilnehmer überholt. Mit dieser Zeit war er sogar schneller, als der schlussendliche Sieger in seiner Kategorie. Beim Wechsel auf die Laufstecke belegte er den ausgezeichneten 19 Rang in seiner Kategorie, 40-44 Jahre, in welchen nicht weniger als 400 Teilnehmer am Start standen. Mit einer Top Zeit von 2:52 zog der in Brunnen wohnhafte Altdorfer, seine Laufschuhe an und begab sich auf den abschliessenden Marathon. Mit anfänglich etwas schweren Schritten mache er sich auf die erste Runde von 10,5 km welche 4 mal absolviert werden musste. Nach und nach zeigte sich bei den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunehmend Ermüdungserscheinungen. Neben der heissen, fast tropischen Temperatur, machten sich zunehmend auch Verschleisserscheinungen bemerkbar. Bei einen war es sicher der grosse Wasserverbrauch, bei anderen die fehlende Kühlung des Körpers oder der grosse Salzverlust ….

Inzwischen stand die Rennuhr auf mehr als sieben Stunden. Für Roman standen noch 3 Runden auf dem Programm. Für sein grosses Ziel, einen Startplatz für Hawaii zu ergattern würde es ihm in diesem Jahr nicht reichen. Wie ein Uhrwerk spulte er seine restlichen Kilometer ab und war dabei immer darauf bedacht, seinen Körper genügend zu kühlen und seine schwindenden Reserven mit Gel und Cola aufzufüllen. Dieser eiserne Wille reichte schlussendlich für den 182 Rang aller gestarteten und den guten 30 Rang in seiner Kategorie. Schlusszeit 10 Std. 28 Minuten, bravo Roman. Am gleichen Event war noch ein weiteres Mitglied des Tri Uri am Start, Jonas Epp belegte in der Kategorie 30-34 Jahre den guten 48 Rang. Einzig im Radfahren verlor er 15 Minuten auf Roman. Bei den andren beiden Disziplinen machte er jeweils 4, respektive 3 Minuten auf Roman gut. Mit der Schlusszeit von 10 Std. 38 Minuten dürfte auch er bei diesen Bedingungen mit seiner Leistung zufrieden sein.