Podest Platz durch Tri Uri Sportler am Ironman France?

 

Zugegeben, Nizza liegt bekanntlich nicht gerade vor unserer Haustüre. Aber im Rückblick belieben die sonnigen und warmen Tage am Mittelmeer in guter Erinnerung. Bereits vor längerer Zeit entschieden sich Walker Paul und Schuler Othmar, sich an den Ironman in Nizza anzumelden. Zusammen mit 5 Begleitpersonen aus Familie- und Kollegenkreis, reiste das Team bereits am Donnerstagmittag an die Cote d ‘Azur. In einigen Sportarten ist in den letzen Jahren die spitze „breiter“ geworden. Bei den „Eisenmännern“ und „Eisenfrauen“ des Tri Uri trifft das bei der Langdistanz sicher nicht zu, sondern eher die Bezeichnung „ die Spitze ist „stumpfer“ geworden. Die Aushängeschilder welche den Tri Uri über die Königsdistanz währen Jahren vertreten haben, so etwa Zgraggen Trix, Gisler Steve, Huber Max etc. entschieden sich für spezielle, eigene Ziele mit nicht weniger Elan, ihre Kräfte einzusetzen. So waren die Erwartungen im Vorfeld nicht sehr euphorisch.

Trotzdem waren Paul und Othmar pünktlich zum Startschuss um 06.30h im Startgelände anzutreffen und wagten sich mit 2‘800 Mitstreiterinnen und Mitstreitern ins Mittelmeer. Trotz dem etwas welligen Seegang, erreichten die Beiden Landratten in ihrer schwächsten Disziplin nach 1:26 Paul, respektive nach 1:29 Othmar, wieder festen Boden unter den Füssen. In der Folge stieg Paul nach zügigem Wechsel auf Rennrad um die coupierte und hügelige Radstrecke im Hinterland von Nizza in Angriff zu nehmen. Die Radstecke mit den über 2‘000 Höhenmetern führte durch malerische Dörfer und gab immer wieder herrliche Ausblicke frei. Paul kam zusehends in Fahrt und holte Rang um Rang auf. Mit der besten Radzeit seiner Kategorie, M60 führ er in 5:48 wieder in die Wechselzone in Nizza ein. Vorbei am Begleittross und tausenden weiteren Zuschauern. Nach dem Wechsel in die Laufschuhe konnte er als zweiter seiner Kategorie loslaufen. Als langjähriger Routinier wusste er aber auch, dass sich die fehlenden Laufkilometer Aufgrund von Muskelverhärtungen und Krämpfen während dem Wintertraining, vermutlich noch bemerkbar machen könnten. Am Ende erreichte er aber den 3 Platz in seiner Kategorie und konnte mit 11.49 glücklich die Finish Line überqueren.

Soweit nach vorne, reichte es Othmar in seiner Kategorie nicht, waren dort doch mehr fast 400 Teilnehmer gemeldet. Trotzdem zeigte auch er auf der Radstrecke eine gute Leistung und absolvierte die 180 km in 5:38, was den 529 Teil Rang der 2‘800 startenden bedeutete. Nach dem Wechsel auf die Laufstrecke begann auch für ihn Marathonstrecke. Bei inzwischen 30°C auf der Promenade des Anglais bekundete er zusehendes etwas Mühe mit den warmen Temperaturen. Auf der 10km langen Laufrunde, musste die Strecke Flughafen retour 4 mal absolviert werden. Bei jeder Passage der Begleitpersonen wehte die Schweizerfahne im Wind, begleitet von Anfeuerungsrufen und einem Hopp Schwiz lief er schliesslich den Marathon in 4:05 zu Ende und mit einer Zeit von 11.29 als 838 Overall  im Ziel ein.