Trix am Furkapass
Trix am Furkapass

SWISSNAN 3,8km Swim, 180km Ride, 42,2km Run

Am 22. Juni fand der 1. Swissman-Triathlon über die Ironman-Distanz statt. Gestartet wurde morgens um 5 Uhr auf der Insel Brissago mit Schwimmen bis Ascona, danach mit dem Rennrad das ganze Tessin hoch über Gotthard-Furka-Grimsel bis nach Brienz und zum Dessert ein happiger Berglauf zur kl. Scheidegg. Bei der 1. Austragung wurden lediglich 50 Protagonisten von über 450 gemeldeten Athleten ausgewählt. Ab 2014 stehen 250 Startplätze zur Verfügung.

Bei angenehmen Temperaturen startete ich morgens um 5:00 Uhr auf der Insel Brissago mit Schwimmen, ca. 20c bis nach Ascona. Dort gut angekommen wechselte ich mit 2 weiteren Konkurrentinnen aufs Rad Richtung Gotthard. Leider hielt es der Wettergott nicht so toll mit uns Athleten und es regnete ab Biasca bis zum Furkapass wie aus Kübeln. Zum Glück war es bis Airolo nicht sehr kalt und ich hielt die 2 Damen eine Deutsche und eine Norwegerin bis dahin in Schach. Ab Motta Bartola entkam die Deutsche Julia. Mit der Norwegerin Vibeke blieb ich bis in die Wechselzone Brienz in Kontakt. Zum Glück änderte sich auch das Wetter ab der Furka und es wurde trocken und angenehm warm.

Ein weiterer schneller Wechsel erfolgte aufs Laufen. Gleich am Anfang stieg es steil an über die Giessbachfälle, wieder hinunter nach Böningen und von da an war es eher flach zum Teil coupiert und leider sehr viel Asphalt, was mein Gestell ziemlich arg belastete und ich nach dem 1. Drittel die Norwegerin Vibeke ziehen lassen musste. Ich lief meinen Rhythmus eher lustlos weiter bis Grindelwald. Ab da ging es dann sehr steil hoch Richtung kl. Scheidegg. Wie gut wären da Wanderstöcke gewesen, doch leider nicht erlaubt. Ich krackselte mit zügigen Schritten hoch. Es war mein Terrain und konnte 2 km vor dem Ziel wieder auf die Norwegerin Vibeke aufschliessen und überholen. Mit 6 Min. Vorsprung auf Vibeke erreichte ich das Ziel als Vierte Frau die kl. Scheidegg in insgesamt 14 Std und 58 Minuten. und verpasste das Podest lediglich um 12 Min. auf die Deutsche Julia. Nichts desto trotz war es ein geniales, tolles und sehr anspruchsvolles Rennen. Von den 50 gestarteten Athleten erreichten 44 das Ziel bis Mitternacht. (Zielschluss)