Volksfest in Klagenfurt?

IRONMAN vom 28. Juni 2015 in Klagenfurt (A)
2 Vertreter des TRI URI wagten sich an den Ironman in Klagenfurt / Volksfest aus Sicht der Fangruppe

 

Schon seit mehreren Jahren gilt der IRONMAN Klagenfurt als super organisierter Event, welcher von Athleten des Tri Uri bereits mehrmals absolviert wurde. 2008 starteten nicht weniger als 6 Mitglieder des Clubs in Klagenfurt. In diesem Jahr ist Walker Paul bereits zum sechsten Mal am Start. Erstmals wurde das Rennen nicht als Massenstart, sondern jede Kategorie startete für sich. Dies hatte den Vorteil, dass nur ca. 500 pro Kategorie und nicht wie üblich, alle 3000 Sportler miteinander starteten.

Mit einem respektablen Durchschnitt von 2 Min. pro 100m absolvierte Paul Walker die Schwimmstrecke im Wörthersee in 1.20 Std. Das reichte in der Alterskategorie 60-64 für den 6. Rang. Nach zügigem Wechsel aufs Rad kam seine Spezialdisziplin zum Tragen. Bei den zwei Radrunden um den Wörthersee zu je 90km lief er zu seiner Bestform auf. Am Rupertiberg wurde er vom treuen Begleittross mit Urner- und Schweizerfahnen euphorisch angefeuert. Mit einem Durchschnitt von knapp 33km/h beendete er die Radstrecke in 5.29 Std. Somit arbeitete er sich bereits auf den 3. Kategorienrang vor. Bei der dritten Disziplin, dem Marathon, startete er als langjähriger Routinier, obwohl ihm bewusst war, dass das Wintertraining nicht optimal verlaufen ist. Mit zunehmender Renndistanz verstärkte sich das physische Problem, welches bereits sein Winterlauftraining beeinträchtigt hatte. Aufgrund dessen musste er leider nach der Hälfte den Marathon abbrechen. Aber auch für ihn gilt:… nach dem Rennen ist vor dem Rennen……!

Rund 20 Minuten später startete auch die grösste Alterskategorie von 50-54 zusammen mit Schuler Othmar. In seiner vermeintlich schlechtesten Disziplin, dem Schwimmen, absovierte er die 3,8 km in 1.20Std. Von den ersten Metern an fühlte er sich ziemlich wohl im Wasser. Richtig genial wurde es im Lendkanal. Auf beiden Seiten feuerten Fans und Zuschauer die Sportler an. Beim Ausstieg aus dem Wasser erblickte er die erste Urnerfahne, richtig heimisch! Wechselzone: Radrennen. Die erste Radrunde absolvierte er relativ top, aber eventuell auch ein bisschen übermotiviert und so musste er einige Überholte wieder passieren lassen. Bei der Einfahrt in die Wechselzone standen 5.30 Std. auf der Uhr. Der Start auf der Marathonstrecke lief für ihn hervorragend. Doch schon nach 10 km musste er etwas Tempo rausnehmen. Bei der zweiten Schlaufe Richtung Klagenfurt konnte er sogar seinen Teamkollegen Walker Paul abklatschen. Auch auf der zweiten Hälfte durfte die Verpflegung und Abkühlung nicht fehlen, damit die volle Leistung erbracht werden konnte. Obwohl er die 11 Stundenmarke wieder verpasste, lief er glücklich mit der Urnerfahne nach 11 Stunden und 16 Minuten ins Ziel.