Eventbericht von Othmar Schuler

 

Snow Run Arosa mit Sonnenschein und relativ warmen Temperaturen

 

Kempf Sarah und ich reisten am 10.01.2015 bereits zum zweiten mal zusammen auf Arosa. Waren wir im letzten Jahr noch zu Viert am Start (Andi, Sascha, Sarah, Othmar) mussten in diesem Jahr Sascha und Andi aus terminlichen resp. gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichten.

Die Strecke wurde aufgrund der warmen Wochen im Vorfeld leicht geändert: statt einer Runde auf dem zugefrorenen See, gab‘s zu Beginn eine Runde auf teilweise vereisten Verbindungsstrassen. Danach aber wieder auf der ordentlichen Strecke Richtung Tschuggentor und Tschuggenhütte. Nach ca. 4 km lief ich im Schlepptau von Eveline Binsack zu unserer Blitzstarterin Sarah auf. Nach kurzem Schwatz mit Sarah lief ich im Rennmodus weiter Richtung Carmennahütte auf 2135m über Meer. Hier befand sich neben einem Verpflegungsposten auch der höchste Punkt der Strecke. Der erste Kilometer auf dem Rückweg ging vorbei an den noch bergwärts laufenden Teilnehmern. Bereits nach ca. 250m lief ich an Sarah entgegen und motivierte sie nochmals für den restlichen Anstieg. Somit war mein Vorsprung nur etwa 3-4 Minuten. Trotzdem stellte ich fest, dass die Strecke bis zum Kulminationspunkt um Etliches besser gelaufen ist als noch vor einem Jahr.

Der erste Abschnitt ging hinunter bis auf 1890 M.ü.M. Kurz vor dem ersten Gegenanstieg überholte mich Sarah wieder und lief locker in den nächsten Hang hinein. Zum zweiten Mal ging es Richtung Tschuggenhütte und Mittelstation der Luftseilbahn Arosa Weisshorn. Zwischenzeitlich hatten wir bereits 15km in den Beinen und der Schnee wurde zunehmend weicher und unsere Schritte etwas schwerer, trotz der leicht abfallenden Wege. Bis zum letzten kurzen Anstieg war Sarah immer etwa 200m vor mir und ich versuchte auf dem letzten leicht abfallenden Kilometer mich noch an ihre Fersen zu heften.  Für mehr reichte es leider nicht, es war aber trotzdem schön, hinter meinem „persönlichen Pacemaker“ einzulaufenJ!

Unsere Zeiten lagen mit 1:58:06 und 1:58:12 im Bereich des Vorjahres und können somit als gutes, intensives Training abgespeichert werden.

 

Weitere Details unter www.snowwalkrun.ch/arosa/

 

16.01.2015 / os